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The Chemical and Veterinary Investigation Office of Rhine-Ruhr-Wupper has found E. coli O104 in an opened package of sprouts retrieved from the trash of a household in Rhein-Sieg-Kreis. Two of the three family members in the household ate the sprouts and were infected with the outbreak pathogen.

The sprouts came from Gärtnerhoff Bienenbüttel GmbH, the Lower Saxony grower whose sprouts had been implicated as the source of the E. coli O104:H4 outbreak that has sickened more than 3,000 people and killed 30 since the beginning of May.

John Remmel, Consumer Protection Minister for North Rhine-Westphalia, cautions that the new finding is not definitive, as the package of sprouts had already been opened. Additional studies are still in progress.

Following is the complete German text of the Press Release, kindly provided to me by Kirsten Reinhardt of foodwatch e.v.

Pressemitteilung

Gefährlicher EHEC Serotyp O 104 auf Sprossen in NRW gefunden – Zwei Familienmitglieder erkrankt

In Nordrhein-Westfalen hat das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper EHEC-Bakterien in einer Packung Sprossen nachgewiesen. Es handelt sich um den aggressiven Serotyp O 104. Allerdings war die Packung geöffnet und befand sich bereits in der Mülltonne eines Haushalts im Rhein-Sieg-Kreis. Zwei der drei in diesem Haushalt lebenden Familienmitglieder haben Sprossen verzehrt und sind Mitte Mai an den EHEC-Bakterien erkrankt. Die Sprossen stammen nach den bisherigen Erkenntnissen aus dem Betrieb im niedersächsischen Bienenbüttel. Damit ist erstmalig eine ununterbrochene Kette mit dem Erreger O 104 infizierten Sprossen aus dem Betrieb in Bienenbüttel und erkrankten Personen hergestellt.

NRW-Verbraucherschutzminister Johannes Remmel: „Der Fund bestätigt unsere aktuelleWarnung vor dem Verzehr von Sprossen. Es wird damit immer wahrscheinlicher, dass Sprossen die Ursache der EHECErkrankungen sind.“ Da aber nur eine geöffnete und keine geschlossene Packung untersucht wurde, verbleibt ein Rest an Unsicherheit. „Auch deshalb rufen wir weiterhin zur Einhaltung strenger Hygiene und besonderer Vorsicht im Umgang mit rohen Lebensmitteln auf“, so Remmel. Ergänzende Untersuchungen werden derzeit durch das Bundesinstitut für Risikobewertung durchgeführt.

Minister Remmel steht heute um 17.00 Uhr für Interviews zur Verfügung.

 

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